Online Schriftenreihe
Die Frauensache Schriftenreihe besteht zur Zeit aus vier Skripten:
Band 1: "Zwanghaftes Essen - Wege aus dem Teufelskreis"
Band 2: "Die sanfte Kraft der ätherischen Öle"
Band 3: "Selbstcoaching für Frauen"
Band 4: "Zeitmanagement"
Für Infos und Bestellung von Band 2, 3 und 4 (Autorin: Mag. Andrea Scheutz) surfen Sie bitte auf auf die Frauensache Homepage www.frauensache.at
Band 1: "Zwanghaftes Essen - Wege aus dem Teufelskreis"
Titel: Zwanghaftes Essen – Wege aus dem Teufelskreis, Autorin: Olivia Wollinger, © 2002.
Auf 54 Seiten (A4) schildert eine ehemals Betroffene Ihre Ängste und Sorgen aber auch Freuden auf dem Weg aus ihrer Esssucht. Zahlreiche Informationen und alltagstaugliche Übungen geben Anregungen für den Ausstieg aus dem Teufelskreis Essen-Diät-schlechtes Gewissen.
Preis: Euro 5 (für die .pdf Ausgabe per E-Mail Zusendung)
Nachfolgend:
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Kontonummer: 784 051 161 lautend auf Olivia Wollinger, Bank Austria Creditanstalt, Blz.: 12000, IBAN: AT33 1200 0007 8405 1161, BIC: BKAUATWW
Bitte informieren Sie mich per Email an olivia.wollinger@aivilo.at über die Überweisung. Kurz darauf erhalten Sie das .pdf Dokument per E-Mail.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Erkenne, dass du eine zwanghafte Esserin bist
3 Suche Hilfe
4 Akzeptiere deine Essanfälle
5 Lerne beim Essen auf deinen Körper zu hören
6 Lerne beim Sport auf deinen Körper zu hören
7 Entdecke die Ursachen Deiner Essanfälle
8 Der Ausstieg
Textausschnitte
1.3 Wo fange ich bloß an?
Auf den folgenden Seiten wirst du sehr viel über Essstörungen und vor allem über den Weg aus die-sem Teufelskreis erfahren.
Lass dich von der Fülle der Informationen und von den Veränderungen, die vielleicht noch vor dir stehen, nicht entmutigen. Du leidest vermutlich schon jahrelang (wenn nicht Jahrzehnte) an deiner Essstörung! Sie lässt sich daher auch nicht von heute auf morgen beseitigen.
Stelle dir deine Essstörung als einen Berg von großen Steinen vor: Jeder Stein steht für eine bestimmte Ursache deiner Essstörung. Ziel ist es, diesen Berg so weit als möglich abzutragen - also die Ursachen deiner Essstörung zu lösen. Am liebsten würdest du nun alle Steine auf einmal nehmen und sie weit von dir werfen. Stimmt´s? Dies ist leider nicht möglich, denn niemand hat die Kraft, einen großen Steinhaufen mit einem Mal abzutragen.
Du kannst aber sehr wohl vor den Berg treten, einen einzelnen Stein nehmen und ihn wegtragen. Ein Stein scheint zu Beginn vielleicht wenig. Doch wenn du später noch einen Stein nimmst und noch einen und noch einen und immer fort, dann wird der Berg sichtlich kleiner und du hast noch genügend Kraft für die darauffolgenden Steine.
Ich habe im Laufe der Zeit herausgefunden, dass es sogar sehr spannend sein kann, diese "Ursachensteine" sorgfältig anzusehen, zu untersuchen, zu ergründen und Lösungen zu finden. Es ist wie ein Puzzle des Lebens.
Wichtig ist, dass du den ersten Schritt gehst - um bei unserem Bild zu bleiben - den ersten Stein nimmst. Es ist eigentlich gleichgültig, welcher das ist. Suche dir ein Thema (einen Stein), das du dir ansehen und verändern möchtest, danach das nächste. Anregungen, welche Themen dies sein könnten, wirst du auf den folgenden Seiten finden.
Gehe Schritt für Schritt voran. Überfordere dich nicht. Neue Verhaltensmuster und Denkensweisen zu entwickeln, erfordern immer mehr Anstrengung, als bei den alten zu bleiben. Wenn die neuen Muster und Gedanken einmal erworben sind, ersetzen sie die alten. Sie werden beständig. Dann möchtest du sie sicher nicht mehr aufgeben.
Und welcher Weg ist der richtige?
Auf dem Weg aus der Essstörung gibt es kein "richtig" und kein "falsch", es gibt kein allgemein an-wendbares 10-Punkte-Programm.
In dieser Schriftenreihe beschreibe ich meinen persönlichen Weg aus der Essstörung. Dieser Weg ist keineswegs so linear verlaufen, wie es scheinen mag. Es gab zahlreiche Hochs und Tiefs, Rückschritte und Fortschritte, viel Verzweiflung, Tränen aber auch zahlreiche Momente der Freude und Hoffnung.
Es ist wichtig, dass du deinen eigenen Weg suchst. Du musst herausfinden, was für dich am besten ist, womit du dich am wohlsten fühlst. Da du - so wie jeder Mensch auf dieser Welt - ein einzigartiges Wesen bist, kann das niemand anderer für dich tun, außer du selbst. Übernimm die Verantwortung für dein Leben!
Ich werde dich unterstützen, indem ich dir hier zahlreiche Ratschläge, Tipps und Anregungen auf Deinen Weg mitgebe. Finde heraus, ob das Richtige für dich dabei ist.
8.2 Wird es jemals enden?
Zu dieser Frage möchte ich ein Zitat aus Geneen Roths Buch "Essen als Ersatz" anführen:
## Enden wird die Selbstgeißelung, Selbstbestrafung, Zweifel und die Qual des zwanghaften Essens. Enden wird die peinigende Art, wie du deine Essgewohnheiten deutest. Enden wird, dass du die Nahrung gegen dich verwendest. Enden wird die Unterscheidung von Handlungen in gut oder böse, richtig oder falsch oder die Einteilung von Nahrung in "erlaubt" oder "verboten". Enden wird, dass du Überessen als Versagen definierst. Enden wird, das halb verrückt machende Gefühl von unendlichem Hunger. Enden wird der Wunsch, es möge enden.
Nicht enden wird, dass du täglich essen wirst und dass du Fehler machen wirst. Nicht enden wird, dass dein Gewicht von Zeit zu Zeit schwankt. Nicht enden wird, dass du dich veränderst. Es gibt kein Ankommen in dem Sinne, dass du nie wieder an dir arbeiten musst. Nicht enden wird die immer tiefere und mitfühlende Verbundenheit zwischen dir und den Menschen in deinem Umkreis. Nicht enden wird die Freude am unendlichen Wachstum. ##
Und wie ist es bei mir?
Den letzten Essanfall hatte ich im Sommer 2000. Heute beschäftigt mich das Essen noch immer - logisch, denn ich esse täglich. Ich versuche bei jeder Mahlzeit herauszufinden, was mein Körper braucht und versuche ihm auch genau das zu geben.
Wenn es ein Problem gibt, das ich noch nicht erfassen kann, dann habe ich ein verstärktes Bedürfnis nach Nahrung. Dann weiß ich, dass ich stehen bleiben und herausfinden muss, was in meinem Leben nicht stimmt. Das Essen ist für mich zu einer verlässlichen Warnanlage geworden. Dadurch stauen sich Probleme nicht an, sondern werden schnell ausfindig gemacht.
Manchmal habe ich einfach keine Lust, mich mit einem Problem oder einem Gefühl des Unwohlseins auseinandersetzen. Dann entscheide ich mich ganz bewusst dafür, unbewusst zu sein. Ich kaufe mir eine Packung Süßigkeiten und esse diese auf einmal auf. Wenn ich Lust habe, kaufe ich mir mehr.
Der Unterschied zu früher: Es "überkommt" mich nicht, ich weiß in jedem Moment was ich tue. Ich habe kein schlechtes Gewissen und genieße was ich esse. Das Süße tut mir in diesen Momenten einfach gut. Ich habe Vertrauen darauf, dass das nur eine vorübergehende Phase ist und mache mir daher keine Sorgen um meine Figur. Durch dieses entspannte Verhältnis zu den Süßigkeiten, sind auch die Mengen und Essmanieren "gesellschaftsfähig" geworden, sodass ich mir meine Seelentröster auch vor Freunden mit Genuss gönne. Es ist befreiend, kein Doppelleben mehr führen zu müssen.
Durch meine Esssucht hat sich mein Leben zum Positiven verändert: Ich weiß wer ich bin, ich weiß was ich will. Ich musste vieles ausprobieren, um den richtigen Weg zu finden. Doch es hat sich gelohnt. Heute habe ich einen Job, der mir Spaß macht. Ich habe Freunde, bei denen ich mich wohl fühle. Ich finde mich in Ordnung, wie ich bin. Wenn ich mich einmal nicht ausstehen kann, dann akzeptiere ich mich zumindestens.
Es gibt noch vieles, das ich lernen muss, aber ich habe keine Angst mehr vor Veränderung, sondern begrüße sie. Jede Veränderung bringt mir ein Stück mehr Wohlbefinden und Ausgeglichenheit. Meine Esssucht hat aus mir einen neuen Menschen gemacht. Dafür bin ich dankbar.
Der Weg aus der Esssucht ist zwar nicht leicht, aber er lohnt sich wirklich. Ich freue mich sehr, dass ich dich auf deinem Weg ein Stück begleiten konnte. Vielleicht lernen wir uns ja sogar einmal persönlich in der Frauensache Selbsthilfegruppe oder in einem meiner Vorträge kennen.
Ich wünsche dir alles, alles Gute!
Meinungen von LeserInnen
mit (...) sind sehr persönliche Passagen gekennzeichnet, die hier nicht veröffentlicht werden bzw. Kürzungen des Feedbacks.
12. Juni 2007
gleich am selben Tag, nachdem ich Ihre Schrift bekommen hatte, habe ich diese regelrecht ´verschlungen´ (bei dieser Art des Verschlingens hatte ich mal kein schlechtes Gewissen :)).
Ich habe mich in vielen Ihrer persönlichen Beschreibungen selbst gesehen und konnte es irgendwie nicht glauben, dass es noch weitere Personen gibt, die so wie ich, zwanghafte Esser sind und genau die selben Situationen und Gedanken durchleben.
Einige der Tipps, die Sie ja zahlreich geben - was ich auch gut finde - waren für mich nichts Neues. Aber obwohl sie nicht neu für mich waren, habe ich es bisher nicht geschafft, diese umzusetzen.
Ich glaube, ich kann mich ganz gut selbst (psychologisch) analysieren und ich wusste auch, dass mein Essverhalten ganz eng im Zusammenhang mit meinen Gefühlen steht (also als Ausdruck von einsam, traurig, gestresst etc. sein) . Am Ende des Buches dachte ich mir, naja die Schrift ist ja recht gut aber so viel neues hat sich mir nicht kundgetan.
Es sind nun 5 Tage vergangen, seitdem ich die Schrift gelesen habe, und ich weiß nicht wie, aber irgendetwas hat sich in mir verändert. Ich habe also vor 5 Tagen zum letzten mal einen Essanfall gehabt. Ich muss auch zugeben, dass ich zu Hause (wo ich immer alles in mich reingestopft habe) überhaupt keine Lebensmittel mehr habe. Ich weiß, das hört sich sehr dreist an, aber es hilft mir.
Ich weiß, dass ich das ganze noch lange nicht durchgestanden habe und ich weiß auch, dass es Rückfälle, Hoch und Tiefs geben wird aber das Verlangen, das DAS aufhört und dass ich an mir arbeiten will (und muss) ist momentan sehr groß.
Ich plane, eine Psychotherapie zu machen, weil ich denke, dass ich zu einigen Sachen tief in meiner Seele allein nicht vordringen kann. Ich wünsche Ihnen alles Liebe und vielleicht sehen wir uns einmal bei einem Ihrer Seminare!
Antwort von Olivia Wollinger: "Meine Erfahrung ist es, dass der Ausstieg aus der Esssucht eigentlich banal ist. Mit banal meine ich nicht einfach. Einfach ist der Ausstieg ja ganz und gar nicht, da man sich wirklich ehrlich mit sich selbst auseinandersetzen muss, was manchmal auch sehr schmerzhaft sein kann.Mit banal meine ich, dass es oft nicht die Großen Dinge sind, sondern die viele viele Kleinen, die dann in Summe schwer wiegen. Ich meine mit banal, dass man einen Schritt nach dem anderen gehen muss. Wichtig ist auch, nicht das Symptom (Essanfälle) als Indikator für den Erfolg zu nehmen sondern eben diese vielen vielen kleinen Dinge..."
10. März 2007
Ich habe soeben Ihr SKriptum gelesen. Bemerkenswert, Sie sprechen mir aus der Seele. Bin seit 16 Jahren essgestört (anorexie, Bulimie, zwanghaftes Essen). Ihr Skirpt git Mut - überfordert mich natürlich auch, das wird dauern. Freue mich aufs Kennenlernen beim Seminar im Juni 2007.
30. Dezember 2006
Ich erkenne langsam aber sicher, dass die Lösung in mir selbst liegt. Leider, oder vielleicht auch Gott sei Dank musste ich wieder in ein tiefes Loch fallen, um dann aber vielleicht wieder einen Schritt weiter zu kommen. Die Theorie meiner Probleme habe ich erkannt, jetzt muss ich auf mich selbst vertrauen.
Du hast mir sehr auf diesem Teil meines Lebensweges geholfen. Wenn ich Kraft habe, werde ich auch zu Deinem Seminar kommen, aber das wird sich ergeben.
Danke für Deine Hilfe.
Mir würde es helfen, wenn die Schriftreihe noch etwas mehr in die Zufkunft ausgebaut wäre. Das bringt einem am Anfang nicht viel, aber später. Ich will Dir kurz berichten, wie ich speziell mit der Schriftreihe umgegangen bin. Ich habe sie mir einmal oder sogar zweimal komplett durchgelesen und dann habe ich nach und nach immer wieder in schwierigen Momenten rein geschaut, hatte also quasi über meinen Heilunsprozess immer wieder hilfe. Bis ich dann ganz hinten angekommen bin.
Eventuell würde es auch helfen, wenn du noch eine Schriftreihe veröffentlichen würdest mit Beispielen von anderen Frauen und deren Lebensweg zu bestimmten Punkten Ihres Lebens. Ich weiß es nicht. Ist auch nur alles ein Vorschlag und sollte mich jetzt nicht weiter beschäftigen.
Also nochmal Danke für Deine Kraft und Hilfe.
8. Februar 2007
Habe heute die schriftenreihe erhalten und sie regelrecht “verschlungen“ so wie ich es in letzter zeit wieder malmit dem essen handhabe. Ich kann mich mit der schriftenreihe , v.a. mit deinen persönlichen stories , absolut identifizieren . Finde die einzelnen kapiteln sehr klar und verständlich, aber auch sehr berührend. Es hat mich wachgerüttelt und ermutigt nicht aufzugeben, sondern weiterzumachen. Immerhin beschäftigt mich mein zwanghaftes essverhalten seit jahrzehnten. viele interessante übungen werde ich ausprobieren und viel mehr dokumentieren (essensprotokoll f, tagebuch schreiben…). Schlüsselsätze, wie „mir zeit für den heilungsprozess zu geben“, „mich zu akzeptieren, wie ich bin“ und an den ursachen weiter arbeiten, werde ich mir schritt für schritt vornehmen. Danke vormals für die hilfestellung !
18. Oktober 2006
Lieben Dank fürs Skriptum. Bin schon ganz emsig beim Lesen.
In manchen Teilen kommt es mr vor, als würden Sie mein Leben
beschreiben. Viele Gefühle und Umgangsformen haben Sie für mich genau auf den
Punkt gebracht.Gut dass es Sie gibt.
13. Oktober 2006
vielen dank für die zusendung ihres skriptum! ich habe mich in fast
jedem satz wiedergefunden. immer wieder lese ich einzelne passagen und
versuche die vorgeschlagenen übungen zu machen.
auf der einen seite war ich irrsinnig erleichtert, dass ich nicht der
einzige mensch auf dieser welt mit diesem problem bin, andererseits ist
mir erst durch dieses skriptum bewusst geworden, dass ich alleine da
nicht mehr rauskomme. "ab morgen wird alles anders" sage ich mir seit
jahren und jeder rückfall nagt mehr an meinem selbstwert. ich verliere
fast den glauben an mich selbst. um vielleicht wieder einen lichtblick am horizont zu sehen, würde ich sehr gerne an dem wochenendseminar am 11./12. november teilnehmen!!! bitte um detailinfos bzw. zahlungsmodalitäten! danke und lg
28. September 2006
ich danke ihnen für das bereits erhaltene skriptum und
werde
sicher noch länger daran zu lesen/arbeiten haben! Ich danke ihnen schon
einmal von vornherein und muss ihnen auch sagen, daß ich sie bewundere, weil
sie sicher nicht so einen guten "ratgeber" in ihrer schweren zeit hatten.
Auch wenn es mir zur zeit wider nicht so gut mit der situation geht, sehe ich die
ersten erkenntnisse schon ein- jetzt muss ich nur mehr lernen mit ihnen zu
leben, bzw sie oder mich zu bessern/ändern!!
21. August 2006
Ich gratuliere Ihnen zur gelungen Webseite! Sie ist wirklich informativ, übersichtlich und interessant gestaltet!
Toll!
Ich habe mir ja bereits vor längerem Band I "Zwanghaftes Essen - Wege aus dem Teufelskreis" zugelegt.
Ich danke Ihnen, für dieses wunderbare Büchlein!
Ich lese es immer und immer wieder. Es hat mir sehr bei meinem Problem (nachts Essanfälle) geholfen. Leider ist es noch immer nicht ganz wenig,
und ich wache noch immer einmal in der Nacht auf und esse. Jedoch ist sowohl die Häufigkeit des Aufwachens als auch die dabei verzehrte Menge bedeutend zurück gegangen. Mir kommt vor, dass diese Dinge vor allem dann passieren, wenn ich davor Angst habe, dass es passiert. Manchmal ist es besser, manchmal schlimmer.
Aber ich bin zuversichtlich und indem ich mir immerwieder Ihr Schriftstück durchlese und an mich glaube, werde ich es sicherlich schaffen!
Nochmals Gratulation zur neuen Seite und bitte machen Sie weiter so!
11. August 2006
Hallo Olivia,
ich habe Deine Schriftreihe über zwanghaftes Essen gelesen und finde sie SUPER!
Ich habe schon einige Bücher über Essstörungen gelesen, aber noch keines hat so auf mich zugetroffen und mir so viele nachvollziehbare Hilfsmöglichkeiten, Übungen, Tipps usw. geboten wie dieses.
Das liegt wohl auch daran, dass die meisten Bücher sich eher auf Bulemie beziehen und nicht auf "nur" Fressanfälle. Danke, dass Du mir und den Anderen helfen willst!!!
Kurz was zu mir:
Ich bin jetzt 27, angefangen hat wohl, wie bei den meisten, alles in der Pubertät oder so. Seit etwa ein bis zwei Jahren such ich nun mal mehr mal weniger nach konkreten Lösungen von den Fressanfällen wegzukommen. Früher hab ich nur versucht mein Gewicht zu halten usw. Mittlerweile habe ich aber eingesehen, dass nicht die paar Kilo mehr oder weniger mich fertig machen sondern die Fressanfälle und alles was damit zusammenhängt.
Seit dem ich Deine Schriftreihe habe mache ich auch schon Fortschritte. Vor allem erkenne ich Fortschritte, weil Du so schön schreibst was alles schon als Fortschritt gilt. Vor dem Buch hätte ich diese Dinge niemals als Fortschritt bezeichnet, aber wenn man 15 Jahr lang gefressen hat, dann kann man nicht sagen morgen höre ich damit auf, obwohl dies sicherlich der häufigste Gedanke ist.
Es wäre sehr schön, wenn Du ein Buch darüber veröffentlichen könntest um noch mehr Frauen zu helfen. In Zukunft wird wohl jedes zweite Mädchen essgestört sein, wenn es so weitergeht.
4. November 2005:
ich habe Dein Buch gestern gelesen, nein besser gesagt eher
verschlungen, da ich mich selbst auf jeder Seite erkannt habe. Bin voller Bewunderung
dafür, dass Du es geschafft hast, diesem Teufelskreis zu entkommen (...)
4. November 2005:
ich habe deinen BAND 1 bis zur seite 21 gelesen. und seit über einer
woche keinen "Anfall" mehr bekommen. ich weiß nicht ob das Lesen mich
so beeiflusst hat oder ein zeitgleich ausgiebiges gespräch mit meiner
schwester. ich bin mir nicht sicher aber auf jeden fall finde ich die
anregungen die du gibst umsetzbar. ich versuche mich danach zu richten
und es klappt ganz gut. (...) ich schreibe dir jetzt schon, weil ich mir dachte dass du dich über
eine rückmeldung bestimmt freust. ich werde weiter lesen und dir dann
berichten.
27. Juni 2005:
ich danke ihnen für ihre rasche Antwort und muss sagen, dass mir ihre Schriftreihe - Zwanghaftes Essen schon sehr geholfen hat. Sehr oft finde ich mich wieder in ihren Zeilen, als ob ich verfasst hätte. Werde diese Woche mich auf die Suche nach einem Psychologen machen und jeden Tag mir ein kleines Ziel setzen!
15. April 2005:
Ich wollte Ihnen mitteilen, dass Ihre Schriftenreihe für mich sowohl interessant als auch informativ war. Ich bin auch sehr glücklich, dass ich mir diese Schriftenreihe bestellte. Ich beschäftige mich natürlich schon sehr lange und intensiv mit meinem Eßverhalten, konnte oder wollte, so wie auch Sie es beschreiben, nicht als Sucht sehen. Sie haben mir mit sehr vielen Dingen aus dem Herzen gesprochen und mir auch das Gefühl gegeben, nicht alleine zu sein. Wichtig war es für mich auch zu erkennen, dass ich eine Eßsucht habe und nicht meine mangelnde Disziplin an meinen Essanfällen schuld sind. Ich möchte Ihnen für diese Schriftenreihe danken.
2. April 2004:
Ich hab mich seit ich ihr Buch gelesen habe intensiv mit mir und meiner
Essstörung auseinandergesetzt. Ich war vollkommen überrascht, weil mir
aufgefallen ist, daß sie tatsächlich Recht haben und meine Fressattacken
nicht einfach so kommen sondern zu 90% einen Auslöser haben.
(...) das eigenartige daran ist daß ich mir, bevor ich ihr buch gelesen habe,
immer sicher war selbstbewußt zu sein. und ganz plötzlich ist mir
klargeworden wie unsicher ich eigentlich bin. (...) naja, auf jeden fall glaub ich daß mir ihr buch verdammt viel geholfen hat!! es hat sicher einiges für mich verändert und ich fühle mich so herrlich verstanden durch ihre erzählungen. nur daß mir nie klar war daß es doch
auslöser für meine sucht gibt. ich habs einfach nicht zugelassen sie zu
erkennen weil ich mir eingebildet habe stark zu sein.
23. März 2004:
(...) Mein ganzes Leben bestand aus rechnen, alles, was ich kochte und aß wurde in Kalorien umgerechnet. (...) Ich dachte, ich hätte meine Figur so absolut sicher im Griff.
Bis ich, Gott sei Dank, ca. genau vor einem Jahr, in der Maxima den Artikel über zwanghaftes Essen gelesen habe. 70 % aller Aussagen über zwanghafte Esser trafen auf mich zu. Da wurde mir das erste Mal bewusst, dass auch ich ein ernsthaftes Problem hatte. (...)
Nunja, so hab ich mir dann von diesem Artikel dein Skriptum abgeschrieben und per Post bestellt. Ich habe mir vorgenommen, immer nur ein kleines bißchen zu lesen, dieses bißchen dann versucht umzusetzen, und erst dann wieder weiter gelesen. Natürlich hätte ich lieber alles auf einmal durchgelesen, weil es gut tut, endlich das Gefühl zu haben, nicht allein solche Probleme zu haben. Ich hab mich trotzdem für die langsame Art entschieden und ich denke, dass ich sehr viel davon umsetzten konnte. (...)
Im Moment lese ich das Skriptum zum 2. Mal und reflektiere, was mir tatsächlich gelungen ist bzw. woran ich noch arbeiten muss. (...)
Dein Skriptum finde ich wirkich gut, es ist mir eine große Hilfe, vor allem weil es so persönlich ist. (...)
20. März 2004:
Zufälligerweise bin ich heute mit der Schriftreihe fertig geworden bzw. ich
habe alles durchgearbeitet und mache mich daran ein Tagebuch zu führen um
mein Essverhalten und die Ursachen der Essanfälle zu dokumentieren und
herauszufinden. Ich muss schon sagen so motiviert und so gut habe ich mich schon seit
Langem nicht mehr gefühlt. Die Schriftenreihe ist wirklich eine Art Balsam
für die Seele und ich muss sagen ohne dieses Buch hätte ich es nie geschafft
mich in den letzten Monaten weiterzuentwickeln. Ich kann die Schriftenreihe nur
in höchsten Tönen loben und muss ein ganz großes Dankeschön dafür
aussprechen!
18. März 2004:
Ich habe ihr buch "Zwanghaftes Essen- Wege aus dem Teufelskreis" gelesen und
finde es wirklich ziemlich gut. (...) es is mir jetzt 6 tage lang sehr gut gegangen und ich habe intensiv versucht auf meinen körper zu hören. ich hab zum ersten mal richtig wahrgenommen daß ich essen wirklich als ersatz für gefühle verwende.(...) wollt mich noch einmal für ihr buch bedanken!! werde es jetzt noch einmal lesen. (...)
3. März 2004:
ich bin sehr froh, zum jahreswechsel auf ihr manuskript gestoßen zu sein.
es begleitet mich seither ganz langsam, aber stetig aus dem dilemma.
1. März 2004:
Heute ist Montag und da kann man Erfreuliches ja gut brauchen!
Meine Freundin für die ich letzte Woche das Skript mitgenommen habe ist so
begeistert von deinem Werk! Sie hat gemeint, dass du es locker als Buch
herausgebe könntest und damit noch mehr Leute erreichen. Ich kann mich dem nur voll
und ganz anschließen! Ich lese es jetzt gerade zum zweiten Mal! Es ist ein
richtiger Begleiter und "Denk-Anstoßer"!
18. Jänner 2004:
Danke für die Schriftenreihe!! Habe gestern gleich alles gelesen...aufgesaugt wie ein Schwamm und ich fühl mich schon besser!!! DANKE!!! Endlich bin ich nicht mehr alleine!
4. Jänner 2004:
ich hatte mir vor einiger Zeit die Broschüre "Zwanghaftes Essen-Wege aus dem
Teufelskreis" bestellt. Das Lesen dieses Heftes hat mich, die ich von gestörtem Essverhalten
betroffen bin, einen Riesenschritt weitergebracht. Ich habe mich in so vielen
Situationen und Gedanken, die Sie beschreiben, selbst wiedergefunden. Und es ist
einfach sehr sehr hilfreich zu wissen, dass es anderen ähnlich geht oder
gegangen ist. Ich finde es ganz toll, dass sie sich auf diese Weise um andere Essgestörte
kümmern. Vielen Dank!
18. Dezember 2003:
ich hab grad "zwanghaftes essen - wege aus dem teufelskreis" gelesen,
oder besser, verschlungen, und ich find es echt super, dass es diesen
text gibt! mir spricht das meiste, das du geschrieben hast, wirklich aus
der seele. mir ist der text sehr nahe gegangen. irgendwann bin ich
essend dagesessen und hab den text gelesen, und ich hab zu weinen
angefangen, weil mir in dem moment bewusst geworden, dass ich grad in
dem moment, als ich im text gelesen hab, was man machen kann, genau das
gegenteil gemacht hab. (...) ich werd jetzt versuchen, zumindest ein paar dinge aus deinem text umzusetzen, und mich damit aus meinem strudel wieder herauszuarbeiten. nochmal danke für den text, er hat mich echt wieder etwas aufgebaut!
25. August 2003:
Ich habe Ihre Schriftenreihe bereits bekommen-nicht nur das, ich habe sie
binnen kurzer Zeit gelesen (um nicht zu sagen aufgesaugt)! Ich glaube, diese
Tatsache spricht Bände darüber, was ich davon halte.
Ich muss sagen, dass ich die Anregungen, die Denkanstöße, die sie dem Leser
geben ganz, ganz toll sind! Und außerdem tut es gut zu hören, dass es jemand
mit dem gleichen Problem geschafft hat, sich durchzukämpfen!
Es ist schon jetzt so, dass ich in Situationen, in denen es mir nicht gut
geht, die Schriftenreihe zur Hand nehme und daraus wieder Mut schöpfe. Und
das werde ich auch weiterhin so machen!!! Also, ein großes Lob an Sie und ein nicht weniger großes Dankeschön!
24. Juli 2003:
hallo, das skript ist angekommen vielen dank ich wollte mich auch längst melden.
ihr skript hat mich tief betroffen es beschreibt meine momentane lage sehr
gut. (...) ich hoffe sehr ich schaffe es auch wieder
vernünftig zu essen.
24. Juni 2003:
Ich habe Ihre Publikation erhalten und bin begeistert. Vielen Dank. (...) Im Moment bin ich dabei, nach Österreich zu übersiedeln und freue mich, (...) Ihre Selbsthilfegruppe kennenzulernen. (...)
9. Mai 2003:
Dein Skriptum ist wirklich ganz phantastisch. Habe schon einiges zum Thema Essstörungen gelesen. Dein Skriptum gehört zum Besten.
9. Mai 2003:
(...) Ich möchte Ihnen für Ihre "Schriftreihe: Zwanghaftes Essen" meinen absoluten Respekt aussprechen. Ich habe selten ein Buch gelesen und dabei so geweint. Und das war vielleicht mal richtig gut so. Sie haben alle oder sehr viele Seiten dieser Krankheiten angesprochen. Und man muss sich natürlich auch über die Schwierigkeiten bewusst werden. Der Weg da raus ist kein Spaziergang und ich glaub auch nicht in jedem Fall völlig überwindbar. Vorraussetzung ist sicher auch, dass man erst richtig an einer der Arten wie "Bulimie oder Magersucht" erkrankt, um ernst genommen zu werden.
Ich denke leider wirklich, dass es so ist und habe mich deshalb sehr gefreut, dass Sie auch von den anderen Arten berichtet haben. Ich kannte den Typ "Bulimie, non-purging-type" bisher noch nicht und konnte bzw. musste mich leider genau damit identifizieren und langsam glaube ich, dass ich schon irgendwie essgestört bin. Allerdings in einer wahrscheinlich noch sehr harmlosen Art, die mich trotzdem langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt.
(...) (...) (...)
Ups... Entschuldigung, das ist gerade wie in Trance aus mir rausgesprudelt. Eigentlich wollte ich Ihnen doch nur ein Kompliment machen und Ihnen sagen, dass ich der festen Überzeugung bin, dass dieses Werk und vor allem natürlich Sie vielen Menschen helfen können! Bleiben Sie so stark und hilfsbereit! (...)
2. Mai 2003:
Hallo Frau Wollinger, Ihr Skript habe ich jetzt seit ca. 1 Woche. Ich habe es nicht sofort komplett durchgelesen, weil ich jedes einzelne Kapitel auf mich wirken lassen wollte.
Ich bin jetzt 25 Jahre alt und stecke noch mitten in der Esssucht. Schlimm war es immer für mich, daß mir meine Esssucht niemand angesehen hat. Ich bin normal-gewichtig. Ich konnte mich nie einer bestimmten Art von Esssucht zuordnen und dachte deshalb immer, ich hätte kein Problem. Aus diesem Grund habe ich mich erst vor kurzem meiner Familie und Freunden
anvertraut. Das war wohl der 1. Schritt! Dank Ihres Skripts weiß ich, daß ich zu dem "Bulemie, non purging type" gehöre. Seit dieser Erkenntnis hat mich ein seltsames Gefühl befallen. Ein Gefühl wie: von einer langen Reise nach Hause kommen. Ich habe mein Ess-Problem jetzt schon seit 11 Jahren, habe Höhen und Tiefen erlebt. Ich weiß, ich werde mich davon befreien, aber es wird ein steiniger Weg werden! Ich bin schon sehr gespannt, was für eine Art Mensch ich "ohne meine Macke" bin, denn ich kenne mich nur mit meinem "Problem". Ihr Skript hat mir Mut gemacht und wahrscheinlich wird es mir helfen, wenn
ich mal wieder ganz am Boden bin.
7. April 2003:
Ich wollte Ihnen eine Rückmeldung zu Ihrem Skriptum geben. ich fand es einfach großartig!! Wirklich, Sie haben mit so viel Herz und Verständnis geschrieben, es hat einfach gut getan es zu lesen. Sie haben soviel von sich gegeben, dafür verdienen Sie aufrichtigen Respekt! Solche Menschen findet man nicht oft. Es ist ermutigend und man fasst Vertrauen. Vielen Dank!! (...)
1. April 2003:
Im Grunde waren schon die "Kostproben" im Internet so, dass ich das Heft geradezu fiebrhaft erwartet habe. Dementsprechend gefesselt habe ich es in den ersten beiden Tagen nach der Ankunft gelesen, um nicht zu sagen "verschlungen" (wie passend, nicht?). Es war wie eine große Befreiung, endlich zu merken, dass ich mit meinem Problem nicht alleine bin, dass es nicht einfach nur darum geht, dass ich mich halt nicht richtig beherrschan kenn. Es war wirklich ein richtiges Glückserlebnis, weil ich so viele Ihrer Sätze, Erlebnisse, Erahrungen einfach selbst in der Ich-Form sprechen kann.
Und auf einmal hatte ich die Hoffnung, dass dieser Essens-Teufelskreis, wie ich das empfinde, nicht als lebenslängliches Urteil über meinen Leben stehen muss. (...) Und dafür wollte ich Ihnen zunächst einmal ein ganz tiefes, von Herzen kommendes Dankeschön aussprechen!
22. Jänner 2003:
Ich habe heute morgen ihr Buch erhalten und es gleich auf einen Satz gelesen. Ich muss sagen.... ich bin begeistert.... ich habe schon länger erkannt, dass ich genau die gleichen Probleme habe, die Sie gehabt haben. Zwar sind sie jetzt nicht mehr so akut wie früher - ich bin 23 und als ich 20 war waren diese Essanfälle schlimm - zwei jahre lang waren sie selten und in letzter zeit kommen sie wieder häufiger (allerdings seit einer woche nun nicht mehr). ich leide zwar nicht akut daran, aber ich erkenne die zeichen und weiß, dass ich nie wieder in diese große essensfalle geraten möchte.
Ich fühle mich mit Ihnen sehr verbunden, da ich auch zu den großen frauen dieser welt gehöre - ich messe stolze 1,88 m - und da so viele dinge genau mit meinem dasein übereinstimmen. das ungepflege äußere wenn ich zu hause bin - die chaosmäßige wohnung - wenn ich gerade in der phase der essanfälle bin - die vorwürfe etc.(...)
ich bin schwer begeistert von ihrem buch und werde gleich heute abend mit den übungen beginnen - alleine das buch zu lesen hat mich schon glücklich gemacht und ich weiß jetzt, dass es mit hilfe ihres buches und anderer, die ich mir besorgt habe - die Sie übrigens auch in Ihrem Buch erwähnt haben - schaffen werde. ich hab es zwar schon einmal geschafft, aus dieser falle auszureißen doch es gestaltete sich wirklich schwierig - ich denke mit diesen hilfen wirds besser gehen - obwohl ich mir sehr wohl bewußt bin, dass es ganzes stück arbeit erfordert.
Sicherlich ist das schwierigste daran, geduld mit mir selbst zu haben - denn ich bin ein ungeduldiger mensch - aber ich freue mich auf die vielen erfahrungen und denke, dass ich damit sicherlich reifer werde und viele dinge positiver sehen werde. Vielen Dank!
30. Dezember 2002:
Liebe Frau Wollinger! Ich habe vor einiger Zeit mit Ihnen gesprochen und jetzt zum zweiten Mal Ihre Schriftenreihe gelesen, studiert und für mich durchgearbeitet. Ich bin sprachlos, wie sehr sich Ihre Vergangenheit mit meiner Gegenwart ähnelt! Ich weiß nur eines, ich brauche Hilfe, alleine ist das nicht mehr zu schaffen. Als wir damals gesprochen haben, sagte ich, ich kann mir die Zeit nicht nehmen, jetzt ist es soweit, ich möchte es wirklich versuchen! Wann findet die nächste Selbsthilfegruppe statt? (...) Viele liebe Grüße und noch mal Gratulation zu Ihrer Schriftenreihe.
8. Dezember 2002:
Habe Ihr Skritpum jetzt ausgelesen in 3 Tagen (zwischen Kinder und Co) uns muss sagen ich war total weg. Ich hatte das Gefühl als würde mein Leben revue passieren!!! Ich dachte nicht, dass genau "das" noch jemand fühlt. Ich bewundere Sie "es" geschafft zu haben und jetzt ohne diese Fesseln zu leben. Sie sind ein großes Vorbild und haben mich sehr mottiviert. Das ich keine Diät mehr machen möchte war schon klar, aber bis ich loslassen kann und meinem Körper vertrauen kann, das wird wohl noch lange dauern, aber ich WILL es schaffen. Vielen Dank nochmal und ich werde mich zum richtigen Zeitpunkt sicher melden wegen der Selbsthilfegruppe. Danke nochmal und schönen Abend noch.
24. Oktober 2002:
(...) Vor allem mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als ich dich kennengelernt
habe und erfuhr, dass du selbst so Einiges hinter dir hast und somit auch
die Erfahrungen. (...) Habe schon dein gesamtes Skript gelesen und nun liest es auch meine Mutter, die mich dadurch besser verstehen lernt.
20. Oktober 2002:
Und das zweite (Anm.: neben der Selbsthilfegruppe), was mir wahnsinnig geholfen hat war das Skriptum, das die
Gruppenleiterin selbst geschrieben hat. Ich erkannte mich darin selbst wieder.
Es hat mir wirklich geholfen diesen Teufelskreis zu durchbrechen! Ich las es
gleich in einem Zug durch. Und ich las immer wieder darin. Jeden Tag. Ich
habe dadurch angefangen, konstruktiv an meinem Problem zu arbeiten. Es ist für
mich wie ein Arbeitsbuch, in dem ich heute noch immer lese.
Ich habe für mich erkannt, dass ich auch etwas für mich tun muss, wenn es
mir gut bzw. besser geht und nicht nur dann, wenn ich ein absolutes Tief habe.
Und deswegen ist das Skriptum auch heute noch sehr wichtig für mich!
Dadurch habe ich die ganze Dynamik des Problems der Essstörung endlich
durchschauen können und konnte endlich die Ursachen erkennen. Ich hatte endlich
einen Ansatzpunkt... ich begann das Problem an der Wurzel zu packen und zu
lösen.
Natürlich hatte ich öfters Rückfälle, doch ich lernte damit umzugehen.
Ich lernte mit dem Skriptum die Essstörung zu erkennen und zu akzeptieren,
ich lernte mich selbst kennen und lieben, ich kam mir selbst immer näher,
wurde selbstbewusster... ich fing an das Leben wieder zu genießen und zu lieben.
Ich möchte es jedem weiterempfehlen, der auch aus diesem Teufelskreis
aussteigen will! Es ist zu schaffen, wenn man will und etwas dafür tut! Es ist
teilweise harte Arbeit, aber es lohnt sich!
9. April 2001:
Dein Skript find ich wirklich toll!- So habe ich es noch auf meiner Zugfahrt nach XX ausgelesen. Ein paar Dinge, versuche ich schon umzusetzen, was mir auch gut gelingt, wahrscheinlich auch deswegen, weil ich im Moment bei meinem Freund bin. Ich weiß nur nicht ob es so sein wird, wenn ich wieder zu Hause bin, na ja. Finde es auch gut, daß du nicht nur geschrieben hast, was man tun soll, sondern vor allem WIE man es macht.
7. April 2001:
Ich habe dein Sriktum schon zur Hälfte gelesen. Ich finde, du hast es echt gut beschrieben - kommt gut rüber, wie man sich als Person mit einer ES fühlen kann. Weil du letztes mal gemeint hast, du willst es umschreiben, um es allgemeiner zu schreiben, oder so ähnlich. Ich glaub es ist aber auch ganz gut, so wie es geschrieben ist.
Allgemeine Bücher über ES gibt es eh reichlich. In deinem Skriptum hast du doch auch ganz viele allgemeine Faktoren der ES beschrieben und zusätzlich deinen persönlichen Weg wie es dir gegangen ist und du wieder rausgekommen bist. Eben deine Geschichte, in der man sich teilweise wiederfinden kann, in anderen Teilen eben nicht. Aber es ist sowieso nicht alles für alle gültig. Und im Vorwort schreibst doch, daß jeder seinen ganz persönlichen Weg finden muß.
Meinungen von LeserInnen zu dieser Webseite
31. 1 2007
"mein name ist (...) u ich habe ihre supertolle homepage
gefunden. ich wollte mich bedanken, denn es war die
erste, die fundierte ausfuehrliche informationen ueber
essstoerungen anfuehrt.(...)
danke fuer diese vielen gedanken einer erkrankten, ich dachte fast ich haette
das geschrieben. tut gut, zu lesen, dass auch andere
so denken wie ich."
28. November 2006
"Schon vor dem Erhalt der Frauensache Schriftenreihe möchte ich Ihnen sagen, wie sehr ich mich durch Ihre Seite angesprochen fühle. Ich bin 24 Jahre alt und gehe
primär aufgrund meiner Essstörung seit einem dreiviertel Jahr in eine
körperorientierte Psychotherapiegruppe, die von einer Beratungsstelle des
Berliner Studentenwerks angeboten wird. Ich habe schon öfters zum Thema
Essstörungen im Internet recherchiert und in viele Foren reingeschaut, aber
irgendwie war nie das richtige für mich dabei. Eigentlich müsste ich meiner
Essstörung schon fast danken. Seit ich mich aktiv damit auseinandersetze,
hat sich mein ganzes Leben in positivster Weise verändert. Besonders
intensiv beschäftige ich mich mit Kommunikation, Kommunikation mit anderen
Menschen wie auch mit mir selbst. Ebenso habe ich über ein "Genuß- und
Wohlfühltraining" bei einer Freundin meines Vaters, die ebenfalls Coaching,
Supervision ect. anbietet, Dinge wie Autogenes Training, PMR, Feldenkrais,
Klangschalen, Schreiben in verschiedenster Form, Übungen aus der
Theaterpädagogik usw. kennen gelernt, die mich mir selbst näher bringen. Ich
bin glücklich über die Entwicklung wie ich sie durchlebe und dass ich die
Möglichkeiten, die mir das Leben bietet, entdecken und erleben kann und
darf. Was aber eben alles mit dieser Essstörung zusammenhängt, dass hätte
ich mir bis vor einem Jahr nicht einmal träumen lassen. Natürlich muss
solche Erfahrungen jeder selbst durchleben, aber trotzdem finde ich, dass
Ihre Seiten einen so klaren Blick über das Thema Essstörungen geben, wie ich
es auf noch keiner anderen gesehen habe. Schade, dass diese "ganzheitliche"
Sicht, wie ich sie mal nennen will, einem bei den üblichen Beratungs- und
Anlaufstellen so wenig vermittelt wird.
Vielleicht kommt es mir auch nur so vor an der Stelle meines Weges, an der
ich momentan stehe. Aber wie es auch immer sein mag, möchte ich einfach nur
meinen Dank und meine Wertschätzung ausdrücken und warte nun gespannt auf
die Schriftenreihe."
Ihre Meinung
Ich freue mich über Ihre persönliche Meinung zum Skriptum bzw. zu dieser Webseite an wollinger@mail.at
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