Die berufliche Arbeit mit Menschen stellt besonders hohe Anforderungen.
Zur fachlichen Kompetenz müssen persönliche Fähigkeiten im ständigen Umgang
mit Belastungssituationen und institutionellen Rahmenbedingungen entwickelt werden, die den arbeitsspezifischen Anforderungen gerecht werden.
Nur so können die ethischen Verpflichtungen, die mit den Aufgaben sozialer und pädagogischer Organisationen
verbunden werden, im beruflichen Alltag auch praktisch eingelöst werden.
Supervision bietet MitarbeiterInnen und Vorgesetzten die Möglichkeit, sich der anspruchsvollen menschlichen Aufgabe im Berufsalltag stellen zu können und daran zu wachsen.
Eine Möglichkeit für Angehörige beratender, therapeutischer, medizinischer, pflegerischer, sozialer und pädagogischer Berufe, selbst beruflich handlungsfähig und zufrieden und gleichzeitig den anvertrauten Menschen gerecht zu werden.
Wir betrachten vor diesem Hintergrund ausreichendes kontinuierliches Supervisionsangebot für MitarbeiterInnen
als Qualitätsmerkmal jeder Organisation, in deren Mittelpunkt die Arbeit mit Menschen steht.
Folgende Fähigkeiten, im Kontakt mit anderen Menschen
- mitfühlend zu verstehen
- nicht wertend zu zuhören
- als Person präsent sein zu können
haben sich förderlich für helfende Berufe erwiesen.
Wir hier im Institut Frauensache fühlen uns dem personenzentrierten Ansatz nach Carl Rogers verpflichtet, wobei die Beziehungen zwischen Personen und die innere Beziehung, die eine Person zu sich selber hat, im Mittelpunkt stehen.
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